Doch welche zusätzlichen Ausgaben erwarten die Deutschen am Urlaubsort? Für Restaurantbesuche, Ausflüge, Unterhaltung oder spontane Extras planen die Deutschen 2026 im Schnitt 308,37 Euro pro Person. 81,4 Prozent rechnen hier mit bis zu 500 Euro pro Person. 2025 lag dieser Anteil noch bei 64,6 Prozent. Das entspricht einem Anstieg um 16,8 Prozentpunkte. Besonders häufig liegt das geplante Budget zwischen 200 und 500 Euro pro Person. Für diesen Betrag entscheiden sich 40,3 Prozent der Urlauber. Auch kleinere Budgets werden 2026 deutlich häufiger genannt als im Vorjahr. So stieg der Anteil derjenigen, die mit 100 bis 200 Euro rechnen, von 20,4 auf 30,4 Prozent. Der Anteil mit höchstens 100 Euro erhöhte sich von 6,6 auf 10,7 Prozent. Rückläufig ist dagegen die Gruppe mit höheren Ausgaben vor Ort. Nur noch 8,8 Prozent planen mit einem Budget zwischen 500 und 750 Euro, nachdem dieser Wert 2025 noch bei 15,6 Prozent lag.
Der Urlaub soll also stattfinden, doch bei dem, was vor Ort noch dazukommt, wird spürbar genauer hingeschaut. Nicht nur die große Reiseentscheidung zählt, sondern zunehmend auch die Frage, was am Urlaubsort überhaupt noch spontan möglich ist.
Essen und Ausflüge schlagen besonders zu Buche
Ein Blick auf die größten Ausgabenposten zeigt, wo das Geld im Urlaub besonders schnell verschwindet. Und das meist nicht auf einen Schlag, sondern Stück für Stück. Mal ein Restaurantbesuch, mal ein Ausflug, hier ein Eis, dort ein Mitbringsel, dazu Eintritt, Taxi oder eine spontane Freizeitaktivität. Genau diese vielen Einzelposten sorgen dafür, dass die Urlaubskasse schneller schrumpft als gedacht.
Besonders ins Gewicht fallen dabei Essen und Trinken sowie Ausflüge. Aber auch alles, was nebenbei anfällt, von Unterhaltung bis Shopping oder sportlichen Aktivitäten, macht in der Summe einen spürbaren Unterschied. Gerade diese Ausgaben entstehen oft spontan oder erst vor Ort. Umso wichtiger ist für viele ein guter Überblick dafür, wie viel vom eingeplanten Budget bereits verbraucht ist.
“Gerade im Urlaub, wo viele spontane Zahlungen zusammenkommen, zählen Übersicht und Flexibilität. Die norisbank bietet dafür digitale Services und passende Kartenlösungen, mit denen Kundinnen und Kunden ihre Finanzen auch auf Reisen einfach im Blick behalten können”, erläutert Maik Wennrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der norisbank.
Über die Umfrage
Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.021 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ nach Geschlecht, Alter und Region befragt. Die Online-Befragung wurde im März 2026 durchgeführt.