Mehr Bewegung ist gewünscht – doch welcher Sport passt zu mir?

Bewegung muss sein – aber welcher Sport passt zu mir?
Bewegung ist die wichtigste Voraussetzung, um gesund und fit zu bleiben. Gerade wenn man einen stressigen oder vorwiegend sitzenden Job hat, sollte man sich zum Ausgleich ausreichend bewegen.

Mindestens 10.000 Schritte am Tag ist dabei das Minimum. Schon das schaffen die Wenigsten im Alltag. Wichtig ist daneben vor allem die Kondition und Muskeln adäquat zu trainieren. Dabei muss man nicht zum Bodybuilder werden, aber ein gestärkter Bewegungsapparat sorgt neben dem zusätzlichen Kalorienverbrauch auch für die richtige Haltung und gleicht das lange Sitzen im Büro aus. Der folgende Ratgeber beantwortet die Frage “Welcher Sport passt zu mir?”, wenn man sich zum Ausgleich des Berufs ausreichend bewegen will.

Mittlerweile gibt es unzählige Möglichkeiten, Sport zu treiben. Allein oder in der Gruppe, vor Ort oder Online. Welcher Sport der richtige ist, kann man anhand der folgenden Fragen herausfinden:

Welcher Sport passt zu mir: Was sind meine Ziele?

Entscheidend für die Wahl der richtigen Sportart ist es zu wissen, wo man hin will. Will man einfach nur einen Ausgleich zum Sitzen und Spaß haben? Dann könnten Fitnesskurse wie Zumba interessant sein. Mannschaftssportarten wie Volleyball oder Handball erfüllen neben dem Bedürfnis nach Abwechslung das Bedürfnis nach sozialen Kontakten im Anschluss eines langen Arbeitstags.

Die Frage welcher Sport passt zu mir kann man auch mit folgender Überlegung beantworten: Will man Muskeln oder Kondition aufbauen, oder sogar beides? Je nachdem, ist klassisches Krafttraining im Fitnessstudio oder ein HIIT-Training im Kurs oder per App die richtige Sportart.

Auch wenn man abnehmen oder den Körper insgesamt in Form bringen will, sind die genannten Fitnesssportarten zusammen mit einer bewussten Ernährung ideal. Wichtig ist dabei immer eine Kombination aus Ausdauersport und Muskelaufbau, da Muskeln den Grundumsatz erhöhen.

Möchte man nach einem stressigen Tag beim Sport entspannen, ist Yoga oder Pilates beliebt. Aber auch Joggen oder Walken in der Natur können den Kopf frei machen.
Kampfsport ist darüber hinaus beispielsweise gut für Körpergefühl und Selbstbewusstsein.

Bei konkreten Beschwerden durch langes Sitzen, kann in Rücksprache mit dem Arzt ein entsprechender Gesundheitskurs wie zum Beispiel “Rückenfit” absolviert werden, der oftmals auch durch die Krankenkasse finanziert werden kann. All diese Informationen können bei der Beantwortung der Frage “Welcher Sport passt zu mir?” in Betracht gezogen werden.

Allein, zu Zweit oder in der Gruppe?

Darüber sollte man sich vor der Wahl seiner Sportart klar werden um in Anschluss dann festzulegen, welcher Sport zu mir passt. Jede dieser Optionen hat ihre Vor- und Nachteile.

Wenn man allein Sport treibt, ist man völlig unabhängig von anderen und muss sich nach niemandem sonst richten. Man kann seine Zeit frei einteilen und hat keine Verpflichtung. Doch dies kann auch der Nachteil sein, vor allem wenn der innere Schweinehund sich regelmäßig zu Wort meldet. Das kann eine Ursache dafür sein, den Sport öfter ausfallen zu lassen und am Ende die guten Vorsätze nicht umzusetzen.

Zur Motivation bietet sich hier zum Beispiel die Nutzung einer App an. Mittlerweile gibt es viele gute Kurse per App, wie Yoga oder HIIT-Training, die gleichzeitig die Leistung tracken und durch Belohnung motivieren. Aber auch Joggen, Walken oder Schwimmen kann man gut alleine.

In der Gruppe ist die Verbindlichkeit höher

In der Gruppe ist die Verbindlichkeit schon höher. In der Regel tritt man einem konstanten Kurs bei und hat somit automatisch eine feste Gruppe und feste Zeiten. Oder man vereinbart mit Freunden idealerweise eine regelmäßige, verbindliche Zeit. Der soziale Druck erhöht die Wahrscheinlichkeit, Termine wahrzunehmen und mehr Leistung abzurufen. Gerade bei Mannschaftssportarten, wie Beachvolleyball oder Fußball kommt es auf jeden einzelnen Teilnehmer an. In Fitnesskursen wie Zumba, Spinning oder Pilates hingegen, ist es für die Gruppe nicht ausschlaggebend, ob man teilnimmt und man ist flexibler.

Sport zu zweit – mit dem Partner oder der besten Freundin – trägt neben dem Fitnessaspekt auch zur Intensivierung der Beziehung bei. Aber Achtung: zwar ist hier die Verbindlichkeit in der Regel noch größer als in der Gruppe, weil das ganze Vorhaben mit der Teilnahme einer Person steht oder fällt. Wenn sich jedoch zwei Personen mit einem großen inneren Schweinehund zum Sport verabreden, kann es auch sein, dass man sich gegenseitig davon abhält und lieber zum Kaffee trinken oder Film schauen überredet.

Zu zweit kann man natürlich Fitnesssport ausüben oder gemeinsam das Fitnessstudio und entsprechende Kurse aufsuchen. Auch Joggen oder Walken macht zu zweit mehr Spaß. Vor allem bieten sich aber Paarsportarten wie Gesellschaftstanz, Tennis, Squash oder Badminton an und müssen berücksichtig werden, wenn man für dich die Frage beantwortet: Welcher Sport passt zu mir?

Welcher Sport passt zu mir: Fester Kurs oder individuell?

Man sollte sich zudem überlegen, ob einem ein fester Kurs oder lieber Flexibilität wichtig ist. Bei vielen Sportarten, die man nur gemeinsam mit anderen machen kann, wie beispielsweise Mannschaftssportarten, stellt sich die Frage nicht. Aber gerade Fitnesskurse gibt es mittlerweile auch online oder per App, so dass man sie jederzeit individuell durchführen kann. Hier ist zum einen die Frage entscheidend, wie der Sport zeitlich in den Alltag passt. Zum anderen, bei welcher Variante die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass der Sport tatsächlich ausgeführt wird. Für manche ist es motivierender, immer zu einer festen Zeit verpflichtet zu sein, andere lieben die Flexibilität und führen einen Sport häufiger aus, wenn sie frei entscheiden können.

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