Glückliche Kunden – das gute Gefühl, an der richtigen Adresse zu sein

Glückliche Kunden
Mit dem Kauf eines Produkts verbindet der Kunde die Erwartung an ein bestimmtes Lebensgefühl. Die Fähigkeit, diesen unausgesprochenen Teil des Deals zu verstehen und zu erfüllen, unterscheidet die brillante Verkäuferin vom reinen Anbieter. Es gilt, den Kunden ernstzunehmen, sich in seine Situation zu versetzen und ihm ein entspanntes Lebensgefühl zu vermitteln.

Wer ein erstklassiges Produkt oder eine perfekte Dienstleistung anbietet, erfüllt damit bereits die wichtigste Voraussetzung für einen dauerhaften Erfolg und glückliche Kunden. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Deshalb ist es wichtig, den Kunden wirklich zu verstehen: Wie sehen seine wahren Bedürfnisse aus? Was macht ihn nicht nur zufrieden, sondern auch glücklich, sodass er gerne wiederkommt? Viele kluge Bücher beschäftigen sich mit diesen Fragen der Verkaufspsychologie. Dabei sind die Antworten, wie man glückliche Kunden bekommt, gar nicht so schwierig.

Die sieben wichtigsten Strategien für glückliche Kunden

1. Der Kunde ist König

Was inzwischen wie eine Binsenweisheit klingt, hat bis heute nichts von seiner Richtigkeit verloren. Glückliche Kunden möchte überzeugt sein, nicht überredet werden. Es lohnt sich also, ihm aufmerksam zuzuhören und seine Intentionen zu verstehen. Wer sich eigentlich ein blaues Kleid wünscht, sollte die Boutique nicht mit einer grünen Hose verlassen, auch wenn diese wie angegossen sitzt. Da nützt auch das größte Verkaufstalent nichts: Wird der eigentliche Wunsch nicht erfüllt, bleibt eine Enttäuschung zurück, die den Kunden in Zukunft fernhalten könnte. Im konkreten Fall lieber ehrlich zuzugeben, dass das begehrte Produkt gerade nicht auf Lager ist, zahlt sich langfristig aus, da der Kunde die Überzeugung gewinnt, vor Ort gut beraten zu werden.

2. Sich in die Situation des Kunden versetzen

Was würde ich wollen, wenn ich an der Stelle meines Kunden wäre? – Eine gute Antwort auf diese Frage ist der Königsweg zum Erfolg! Gerade kleine und mittlere Unternehmen können an diesem Punkt zurückgewinnen, was sie an den Onlinehandel verloren haben, wenn sie als zuverlässige Ansprechpartner punkten und einen umfassenden Service bieten. Wer es dann noch versteht, den Stress des Kunden durch ein persönliches Wort aufzufangen und ihm Zuversicht zu vermitteln, ist auf der Siegerstraße für glückliche Kunden.

3. Glückliche Kunden: Den Kunden als Erwachsenen behandeln

Mahnende Schilder sind in jüngster Zeit in Mode gekommen und sorgen in vielen Läden für verärgerte Kunden. Sind Hinweise in bestimmten Fällen erforderlich, dann empfiehlt es sich, sie sachlich und ohne erhobenen Zeigefinger zu gestalten, gegebenenfalls unbedingt in der Sie-Form! Eine gouvernantenhafte Formulierung wie »Bedenke: Einkaufen ist kein Familienausflug!« schreckt Kunden nachhaltig ab, während der Hinweis »Bitte ein Einkaufswagen pro Person!« von den meisten Menschen anstandslos akzeptiert wird. Glückliche Kunden sind so auf jeden Fall gewährleistet.

4. Einfachheit ist Trumpf

Viele Menschen sind von der Vielzahl widersprüchlicher Informationen zermürbt, die tagtäglich auf sie einprasseln. Schon der Kauf einfacher Alltagsgegenstände wird inzwischen als Hindernislauf empfunden. Der Kunde irrt durch das Niemandsland zwischen Nachhaltigkeit, Preisdruck, schlechtem Gewissen und praktischer Erfordernis. Wer den Menschen diesen Stress erspart und ganz unideologisch einfach gute Produkte zu fairen Preisen anbietet, sorgt für glückliche Kunden.

5. Eine entspannte Atmosphäre für glückliche Kunden schaffen

»Wenn du das Lächeln nicht gelernt hast, solltest du keinen Laden eröffnen«, sagt eine alte chinesische Weisheit. Und es stimmt: Wer regelmäßig persönlichen Kundenkontakt pflegt, sollte eine angenehme Stimmung verbreiten. Hierzu gehören neben einem gepflegten Erscheinungsbild auch ein höfliches Auftreten und ein freundlicher Kommunikationsstil. Kommt es zu längeren Gesprächen, sollten die persönlichen Befindlichkeiten der Verkäuferin ebenso außen vor bleiben wie alle anderen Probleme, sofern der Kunde nicht selbst auf sie eingeht. Hat der Kunde nach der Begegnung das Gefühl, aus einem Kurzurlaub zu kommen, wird er gerne immer wieder zurückkehren.

6. Hoch targetierte Kreise ansprechen

Wie sieht ein Kunde aus, der an genau meinem Angebot interessiert ist? – Diese Frage stellen sich vor allem Onlineanbieter bei der Einrichtung zielgenauer, suchmaschinenoptimierter Websites. Aber auch im stationären Handel lohnt es sich, darüber nachzudenken, und das nicht nur, um den Werbeaufwand zu optimieren. Denn dass ein hoch targetierter Interessent mit weitaus größerer Wahrscheinlichkeit ein glücklicher Kunde sein wird, liegt auf der Hand.

7. Glückliche Kunden haben das gute Gefühl, an der richtigen Adresse zu sein

Wer eine Urlaubsreise bucht, kauft nicht nur einen Platz im Flieger, sondern verbindet damit die Aussicht auf Freude, Abenteuer und Entspannung. Dasselbe gilt für alle anderen Waren und Dienstleistungen und die jeweils hinter ihnen stehenden unausgesprochenen Erwartungen. Diese sollte eine Verkäuferin kennen und damit dem Kunden das gute Gefühl geben, verstanden zu werden und an der richtigen Adresse zu sein.

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