Damenuhren – das Rad der Zeit verpackt in zeitloser Ästhetik

Damenuhren
Die Geschichte der Armbanduhr beginnt vor gut 200 Jahren am Handgelenk von modebewussten adeligen Damen. Ursprünglich ohne jeglichen praktischen Gedanken, wanderten die Uhren von einer simplen Kette (mit der sie von den Adelsfrauen um den Hals getragen wurden) ans Handgelenk der Ladys.

Dort trug man sie an zarten Bändern oder Kettchen, oft allerdings noch sehr unpraktisch mit aufklappbarem Deckel und falscher Ausrichtung der Zahlen (die Zwölf zeigte damals noch in Richtung Finger, wenn man auf die Uhr blickte).

Die “Herren von Welt” sahen darin keinen Sinn und griffen weiterhin zur althergebrachten Taschenuhr. Es sollte anfangs noch über einhundert Jahre dauern, bis der Nutzen der Armbanduhr auch in den Köpfen der Männer ankommen sollte.

Im 20. Jahrhundert geht der Zeitgeist Richtung Armbanduhr

Mit der fortschreitenden Industrialisierung und der veränderten Lebensweise von Frauen, die immer häufiger berufstätig waren, nahm die Armbanduhr alsbald Einzug in die Gesellschaftsschichten unterhalb der Königinnen und Adelsfrauen. Der praktische Nutzen der Damenuhren zeigte sich hauptsächlich darin, dass man für die Arbeit beide Hände frei hatte. Zudem entfiel das lästige Zerren kleiner Kinderhände an den Uhrketten um den Hals. Die traditionelle Frauenkleidung besaß damals im Gegensatz zur Herrenkleidung keine Taschen, in denen die herkömmlichen Taschenuhren hätten untergebracht werden können. Somit entwickelte sich zwangsläufig die praktischere Variante der Armbanduhr.

Das erste dokumentierte Exemplar prangte am Handgelenk von niemand geringerem als der kleinen Schwester Napoleons: Königin Caroline Murat. Erst einhundert Jahre später kamen auch die Herren auf den Geschmack: Der Pilot Alberto Santos Dumont beauftragte Louis Cartier, ihm eine funktionale Armbanduhr zu kreieren, damit er während des Flugs die Hände zur Maschinenbedienung freihatte. Das war die Geburtsstunde der legendären “Cartier Santos”. Der Flugpionier geriet daraufhin in Vergessenheit, die “Cartier Santos” jedoch wurde zum bis heute hochbegehrten Uhrenklassiker.

Die Armbanduhr wird gesellschaftsfähig

Der Schriftsteller Markus Weidmann sagte einmal: “Der moderne Mensch und die Uhr leben in einer Symbiose. Ohne die Uhr ist der Mensch haltlos, und ohne den Menschen ist die Uhr sinnlos.”

Dieses Zitat spiegelt die Entwicklung der Armbanduhr im 21. Jahrhundert wider. Unzählige Markenuhren jeglicher Couleur eroberten den Markt und die Armbanduhr war aus dem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken. Die erste deutsche Armbanduhr wurde 1912 von der Firma Thiel entwickelt. Sie trug den Namen “Darling” und eroberte nach dem Ersten Weltkrieg die Herzen der breiten Masse.

Um 1930 wurden erstmals mehr Armbanduhren als Taschenuhren produziert. Neben den Uhrmanufakturen der Schweiz fabrizierte beispielsweise die Firma Junghans 1934 bereits 2000 Armbanduhren täglich. Die technische Entwicklung nahm in den folgenden Jahrzehnten rasant an Fahrt auf und immer ausgefeiltere Innovationen bestimmten den Markt.

Die beliebtesten Damenuhren für die Frau en vogue

Seit den ersten Armbanduhren zu Zeiten der weißbepuderten Königinnen sind die schmucken Zeitmesser nie aus der Mode gekommen. Auch wenn heute hochtechnologisierte Smartwatches den Zeitgeist beeinflussen, sind die edlen und hochwertigen Damen-Armbanduhren von den roten Teppichen der Welt nicht wegzudenken. Hier eine Auswahl der beliebtesten Damenuhren unserer Zeit:

  • Die Rolex Lady Datejust: Der absolute Klassiker der hochwertigen Damenuhren. Die Datejust ist bereits seit 1945 für Herren und Ende der 50er-Jahre für Damen auf dem Markt und war der erste Chronometer mit Kalenderfunktion in der Rolex-Geschichte. Die zeitlose Uhr mit ihren funkelnden Diamanten überzeugt sowohl durch ihr ausgefallenes Design als auch durch ihre ausgefeilte Funktionalität.
  • Die Roger Dubuis Black Velvet Paraiba: Bei diesem Modell des Genfer Uhrenspezialisten funkeln die Diamanten und Turmaline am Handgelenk um die Wette. Die Produktion unterliegt den strengen Kriterien des Genfer Qualitätssiegels und lässt sowohl in Bezug auf die Qualität als auch im Hinblick aufs Design keine Wünsche offen.
  • Die Zenith Defy Midnight: Diese sportliche diamantenbesetzte Damenuhr überzeugt durch ihre schlichte Eleganz. Eine Besonderheit sind die Armbänder, von denen die Damen beim Kauf gleich vier verschiedene Varianten erhalten.
  • Die Chanel J12: Diese klassisch-elegante Keramikuhr überzeugt durch das sportliche Design und erstrahlt wahlweise im Glanz von Diamanten oder Saphiren.
  • Die Frederique Constant Highlife Ladies Automatic: Dieses feminine Modell besitzt ein Automatikwerk und ist mit kratzfestem Saphirglas ausgestattet. Es erfreut die Käuferinnen beim Kauf gleich mit zwei austauschbaren Armbändern.
  • Die Bulgari Serpenti Misteriosi: Anfang 2022 präsentierte Bulgari ein absolutes Novum – das kleinste runde Uhrwerk mit manuellem Aufzug der Welt. Der Clou: Das Armband bildet die Form einer Schlange und im Schlangenkopf versteckt sich das Ziffernblatt, welches durch das Drücken auf die gespaltene Zunge sichtbar wird.
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