Ordnung halten leicht gemacht: Fünf Tipps für einen aufgeräumten Alltag

Ordnung halten leicht gemacht: Fünf Tipps für einen aufgeräumten Alltag
Ungelesene Briefe, Bücherstapel, ungewaschenes Geschirr: In vielen Haushalten regiert spätestens seit dem Lockdown das kreative Chaos. Regelmäßige Putzaktionen und große Entrümpelungen sollen für mehr Ordnung sorgen – kosten aber auch viel Zeit, Nerven und Schweiß.

Viele Menschen vergessen dabei, dass Unordnung kein unausweichliches Übel ist. Schon kleine Veränderungen reichen aus, um mehr Struktur in den Alltag zu bringen um Ordnung halten zu können. Dadurch ist nicht nur rein äußerlich für mehr Klarheit gesorgt – ein ordentliches Zuhause sorgt auch innerlich für mehr Entspannung und Wohlbefinden. Im Folgenden fünf Tipps, mit denen es garantiert leichter fällt, ganz nebenbei für mehr Ordnung zu sorgen.

Warum Unordnung uns nicht guttut

Die Gründe für Unordnung sind oft banal – Stress, Zeitmangel und Überforderung recken ihr hässliches Haupt. Zusätzlich ruft auch die Unordnung selbst Stress in uns hervor. Sie kann sogar dazu führen, dass wir glauben, unser Leben nicht im Griff zu haben. Je mehr Dinge wir besitzen, statt sie wegzuwerfen, desto schwerer wird es, Ordnung zu halten. Außerdem ziehen unnötige Sachen ständig unsere Aufmerksamkeit auf sich – und erzeugen so negative Gefühle in uns. Unordnung kann sogar krank machen. In einer aufgeräumten Umgebung lebt es sich nicht nur leichter, weil man wichtige Dinge schneller findet – Ordnung hat auch etwas Befreiendes an sich.

Fünf Tipps: Ordnung halten

Anhand der folgenden fünf Tipps fällt es direkt etwas leichter, das Chaos endlich zu überwinden, statt das Aufräumen ewig vor sich herzuschieben.

1. Feste Ordnungsregeln um Ordnung zu halten

Wenn jeder Gegenstand einen festen Platz hat, entsteht automatisch mehr Ordnung. Ein klassisches Beispiel ist der Schlüsselbund, der in einer kleinen Schale nahe der Eingangstür aufbewahrt wird. Ebenso kann man es auch mit anderen Dingen halten. Ob Briefe, Lebensmittel oder Bettlaken: Menschen, die ihren Besitztümern einen festen Platz zuweisen, haben es im hektischen Alltag sehr viel leichter, Ordnung zu halten, weil sie sich nicht erst den Kopf darüber zerbrechen müssen, was wo hingehört. Überhaupt ist Ordnung in den meisten Fällen eine Sache der Gewohnheit. Wer Sachen, die er benutzt hat, direkt danach wieder an ihren Platz zurückstellt, spart sich im Endeffekt jede Menge Zeit, Mühe und Stress, weil Unordnung so quasi im Keim erstickt wird.

2. Überlegt einkaufen

Neukäufe sollten nicht nur aus Kostengründen hinterfragt werden. Wer wenig Platz hat, sollte sich zuvor auch gut überlegen, wo sich die Neuanschaffung verstauen ließe. Andernfalls passiert es leicht, dass der Gegenstand die bestehende Ordnung stört. Für Neukäufe oder Geschenke, die noch keinen festen Ort haben, kann es sich lohnen, eine Box oder Schublade einzurichten, in der sich vorübergehend Kram ansammeln darf. Wichtig ist dann natürlich, den Stauraum regelmäßig durchzusehen und auszumisten. Eine weitere Überlegung könnte es sein, jede Neuanschaffung als Anlass zu sehen, sich von etwas anderem zu trennen, das man nicht mehr braucht oder mag. Andernfalls passiert es schnell, dass man vor lauter Nippes im Chaos versinkt und keine Ordnung halten kann. Auch ein noch so lieb gemeintes Geschenk ist überflüssig, wenn man nichts damit anfangen kann.

3. Das Drei-Minuten-Prinzip

Das Drei-Minuten-Prinzip besagt, dass alle Aufgaben, die sich in weniger als drei Minuten erledigen ließen, sofort getan werden können und sollten – sei es nun der Abwasch der benutzten Müslischale oder das Abheften der bezahlten Rechnung. Wer Dinge dauerhaft stehen und liegen lässt, riskiert, dass sich Unordnung ausbreitet und kann so keine Ordnung halten. Damit das Drei-Minuten-Prinzip funktioniert, ist es wichtig, dass sich die benötigten Gegenstände in Reichweite befinden – so zum Beispiel der Ordner oder das Spülmittel. An Orten, die nicht ohne weiteres zugänglich sind, sollten dagegen nur Dinge aufbewahrt werden, die man nicht regelmäßig herausholen muss, um auch dort Ordnung zu halten.

4. Boxen verwenden

Boxen, Körbe und Kisten sind ein hervorragendes Hilfsmittel, wenn es ans Aufräumen geht. Offene Boxen eignen sich gut für größere Gegenstände – so zum Beispiel für Spielzeug, Mützen und Schals oder Hygieneartikel. Für kleinere Dinge empfiehlt es sich dagegen, zu übersichtlichen Behältern mit oder ohne Deckel zu greifen. Am besten werden die Schachteln anschließend sinnvoll beschriftet. Auch Stauflächen in Kommoden und Schränken werden durch Boxen, Körbe und Plastikbehälter übersichtlicher. Wichtig ist, dass die Boxen nie bis zum Rand gefüllt werden. Sie dürfen nur so schwer sein, dass sie sich immer noch bequem herausnehmen lassen. Andernfalls ist das Verstauen zu umständlich und zu anstrengend und man kann keine Ordnung halten. Schlussendlich landen die Dinge dann wieder auf dem Tisch oder Fußboden. Ebenfalls wichtig ist, dass die Boxen gut erreichbar sind. Nur so gelingt es, Ablageflächen dauerhaft freizuhalten.

5. Kleine Schritte

Es muss nicht immer die große Aufräumaktion sein. Ordnung zu halten geht in kleinen Schritten sehr viel leichter und stressfreier. Am besten nimmt man sich jedes Mal, wenn keine großen Events anstehen, eine Kleinigkeit vor – so zum Beispiel das Ausmisten des Schuhregals, das Abstauben des Bücherregals oder das Sortieren der Sockenschublade. Die Hauptsache ist, dass man irgendwo anfängt.

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